Ruhe nach dem Sturm

Es ist schön, zuhause zu sein. Ich denke zwar immer wieder an Julian, aber es geht mir heute gut dabei.

Ich freue mich, bei meinem Mann zu sein. Er nimmt mich in den Arm und ich weiß plötzlich diese Vertrautheit und Sicherheit zu schätzen. Ich habe immer gesagt: „Meine Gefühle sind bei ihm zuhause und deshalb ist es eigentlich egal wo wir wohnen.“ Das Gefühl habe ich längere Zeit vermisst, aber ich bin gerade dabei es wieder neu zu entdecken.

Es hat sich in den letzten Wochen viel getan, Javier bemüht sich erfolgreich um unsere Beziehung, positive Gefühle kommen langsam wieder hervor. Und jetzt nach dieser gefühlsmäßig so turbulenten Woche bin ich sehr dankbar für diese Ruhe, die in mir zurückkehrt.

So schön es auch war und so verrückt ich auch nach Julian sein mag – ich habe ein weiteres Mal deutlich zu spüren bekommen, dass er zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist um sich auf jemanden wirklich einzulassen. An eine Beziehung ist im Moment gar nicht dran zu denken, weder mit mir noch mit sonst irgendwem. Vielleicht wird ihm das auch langsam bewusst?

Ich frage mich gerade selber, ob dies so eine Art pragmatischer Gefühlswandel ist im Sinne von „den einen kann ich gerade nicht haben, also bleibe ich beim Alten“? Gut, aber auch wenn das so wäre, so gibt es mir wenigstens die Gelengenheit, mich auf die Arbeit an meiner Ehe wirklich einzulassen und ihr eine Chance zu geben.

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