La noche de San Juan

Am Samstag bin ich mit meiner Familie nach Barcelona geflogen, die Reise haben wir vor einem halben Jahr gebucht. Wir haben hin und her überlegt ob wir alle vier fliegen sollen. Es lief so gut die letzten Tage und habe mich sehr gut mit meinem Mann gefühlt und wir haben auch richtig Lust auf die Zeit zu viert in unserer Lieblingsstadt.

Die Nacht vor dem 24.06. ist hier „la noche de San Juan“ und wird wie ein Mittsommernachtsfest am Strand gefeiert. Es bringt Glück wenn man in der Nacht übers Feuer springt. Ich habe das das letze mal vor 4 Jahren gemacht. Am Samstag war eine grössere Gruppe mit Freunden von Julian und mir am Strand. Letztendlich bin ich auch hingegangen, recht war es meinem Mann nicht, aber er hat sein ok gegeben weil ich wohl sonst die Wände hochgegangen wäre so viel Drang hatte ich hinzugehen. Es war eine wahnsinnig schöne Nacht, wir saßen am Strand, sind alle zusammen Mitternacht ins Meer gegangen und ich bin mit einer Freundin übers Feuer gesprungen. Dazu gab es Rum mit Cola und Musik. Das sind die Momente im Leben in denen ich so richtig glücklich und ausgelassen bin. Mit Venezolanern kann man sowieso am besten feiern 😊

So weit so gut. Mit Julian war alles freundschaftlich wie früher. Eine sehr gute Freundin von der ich denke sie will was von ihm und dass da auch mehr läuft als Freundschaft war auch dabei und meine Vermutung hat sich noch ein wenig bestärkt, was aber ok für mich war, nur gaaanz leichte Eifersucht. Ich habe mich „sicher“ gefühlt und dachte wir könnten wieder so gute Freunde sein wie vor allem was passiert ist.

Als ich mich auf den Weg nach Hause machte hat Julian mich zum  Taxi begleitet. Als die Gruppe von Freunden außer Sicht war sind wir ohne Worte oder Vorwarnung beide übereinander hergefallen. Wir haben uns geküsst und weit weit mehr und das auf dem Parkplatz… das hätte ich nie im Leben gedacht. Erschreckend wie der Verstand sich mal so komplett verabschiedet einfach so!

Ungestört waren wir aber nicht, deshalb sind wir dann doch ziemlich bald zum Taxi und haben uns verabschiedet. Julian hat mir nochmal versucht klarzumachen, wie schlimm es für ihn ist, dass ich meinem Mann seinen Namen gesagt habe, weil er sich jetzt so distanzieren muss. Er ist wohl auch verärgert darüber. Dennoch kann wohl weder er noch ich das Verlangen nacheinander unterdrücken, das ist uns wohl jetzt eindeutig klar.

 

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