Jetzt zerbricht er sich ständig den Kopf

In 4 Tagen fliege ich nach Barcelona und sehe endlich Julian wieder. Wir haben sehr viel Kontakt und chatten abends oft stundenlang, so wie gestern auch. Wir tauschen uns über alltägliches aus, planen Unternehmungen zusammen aber sprechen auch viel über uns. Jetzt, wo ich endlich gelassener bin und meine Gefühle und meinen Standpunkt nicht nur selber gut kenne, sondern auch erfolgreich kommuniziert habe, jetzt zerbricht sich Julian ständig den Kopf.

Er findet die Situation unentspannt, dass nicht allzu wenige Menschen, die mir Nahe stehen jetzt von meinen Gefühlen zu ihm wissen. Gleichzeitig will er mir aber keine Vorgaben machen, mit wem ich über was rede, denn er kennt mich ja und weiß, dass ich viel Kommunikationsbedürfnis habe was emotionale Angelegenheiten betrifft. Er hat Angst auf Ablehnung zu stoßen falls wir ein Paar werden würden. Dass ihm sozusagen Mitschuld zugesprochen wird, dass meine Ehe kaputt gegangen ist. Es ist einfach keine angenehme Ausgangslage für einen sorgenfreien Start, das kann ich auch sehr gut verstehen. Auch macht er sich Sorgen darüber was passiert, wenn es nicht klappt zwischen uns. Denn mich als Freundin zu verlieren will er sich nicht ausmalen.

Wenn ich versuchen müsste das „Dilemma“ in wenige Worte zu fassen dann würde ich sagen: Julian würde sich nichts mehr wünschen als eine feste Beziehung mit mir. Nur die Umstände schrecken ihn ab und er weiß nicht, ob er in der Lage ist es unter diesen Bedingungen zu versuchen. Deswegen gibt es keinen Tag, an dem er nicht von der Vergangenheit spricht und dass wir vor 7 Jahren hätten zusammenkommen müssen.

Ich habe schon öfters erwähnt, dass auch ich mir nicht sicher bin, ob er überhaupt im Moment beziehungsfähig ist. Vor ein paar Tagen hat er das sogar selbst von sich gesagt und ich war total überrascht und habe mich sehr gefreut, dass er es selber auch sieht.  Das zeigt mir wieder einmal mehr wie reflektiert er ist. Und es beruhigt mich auch, denn das heißt er macht sich sehr ernsthafte Gedanken und lässt nicht einfach blind alles in eine Richtung laufen, von der er nicht weiß ob es das Richtige ist.

Er sagt, was zwischen uns ist, ist viel zu schön um es aufs Spiel zu setzten. Deshalb müssen wir ganz langsam an die Sache ran. Und genau das denke ich auch!

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